Da Fredrik schon immer von der Funktionsweise von Computern fasziniert war, gehörten Betriebssysteme und Softwareentwicklung zu seinen Lieblingskursen an der Universität. Nach seinem Masterabschluss in Embedded Systems kam er zu uns in eine Forschungs- und Entwicklungsfunktion (F&E).
Software für Industriewerkzeuge
Genauer gesagt leitet Fredrik die Forschung und Entwicklung von Industriewerkzeugen für die Automobilindustrie. In einer industriellen Umgebung unterscheiden sich die Werkzeuge stark von denen, die wir zu Hause verwenden könnten. Automobilhersteller haben natürlich hohe Erwartungen in Bereichen wie Geschwindigkeit, Energieverbrauch und Ergonomie. Ein Teil der Lösung dieser Herausforderungen liegt in der integrierten Software der Tools, die die Funktionalität und die Datenerfassung sicherstellt, die für unsere Konnektivitätslösungen erforderlich sind. Diese integrierte Software entwickelt Fredriks Team durch halbjährliche Releases.
"Alle sechs Monate erhalten wir neue Funktionen für den kommenden Zeitraum. Dann zerlegen wir sie in kleinere Teile und legen fest, wie die Funktionen getestet werden sollen – zum Beispiel um sicherzustellen, dass die Änderungen nichts zerstören, was bereits vorhanden ist", sagt er.
Der Weg in die Führungsrolle
Fredrik trat neugierig und aufgeschlossen in die Gruppe ein. Wenn er über seine bisherigen Erfahrungen nachdenkt, hebt Fredrik die unterstützende Führung und die gesunde Work-Life-Balance hervor.
„Wie man von einem etablierten schwedischen Industrieunternehmen erwarten könnte, ist das Arbeitsumfeld gut und es gibt Menschen, die schon lange im Unternehmen sind, von denen man viel lernen kann.“
Und lernen, was er getan hat. Etwas mehr als ein Jahr nach seiner Zeit bei uns wurde Fredrik mit der Koordination eines Teams betraut – eine Gelegenheit, die er mit Bescheidenheit und Entschlossenheit wahrnahm.
"Vielleicht ist jeder so, aber ich bin ziemlich zuversichtlich, wenn es um Dinge geht, die ich kenne, aber weniger, wenn es um Dinge geht, über die ich weniger weiß. Daher war es anfangs eine Herausforderung, eher eine Führungsrolle einzunehmen", berichtet Fredrik.
Kompetenzen und motivierte Teams aufbauen
Apropos Kompetenzen hebt Fredrik den Zugang zur Kompetenzentwicklung innerhalb der Gruppe hervor. In regelmäßigen Abständen finden Kurse zur weiteren Vertiefung der Teamkenntnisse in der Programmiersprache C++ statt. Im letzten Jahr hat sich Fredrik jedoch auf Führungskompetenz konzentriert. Besonders hilfreich sei für ihn außerdem eine Schulung zum Scrum-Framework für die Zusammenarbeit gewesen.
„Es ist eine großartige Grundlage, um unseren Arbeitsweisen mehr Struktur zu verleihen, und das gilt auch für die Teams.“
Auch für Fredrik sind Vertrauen und Eigenverantwortung ein fester Bestandteil seines Führungsverständnisses.
"Wenn jemand an einer Lösung arbeitet, die vielleicht nicht auf den ersten Blick naheliegt, aber vielversprechend erscheint – und dadurch nichts ausgebremst oder behindert wird –, warum nicht? Dann sollte man es einfach ausprobieren“, sagt Fredrik.
„Ich denke, das ist gut für die Motivation, um die Chance zu bekommen, die Dinge zu verbessern, die man verbessern möchte.“
- Aktuelle Position: Scrum Master
- Weiterbildung im vergangenen Jahr: Führungskompetenz durch Praxiserfahrung und Kurs im Scrum-Rahmen.
- Ansatz der interkulturellen Zusammenarbeit: Offen und freundlich bleiben, kulturelle Unterschiede erkennen und akzeptieren.
Kurzprofil von
Fredrik
Neugier in der Praxis
Neugier und Innovation sind natürliche Bestandteile von F&E. Das bedeutet jedoch nicht immer, von Grund auf neu zu beginnen. Fredrik berichtet, dass die Anwendung, mit der sein Team arbeitet, in der Tat alles andere als neu ist. Ihre Projekte werden also oft dadurch geprägt, dass sie einem bestehenden Framework neue Funktionen hinzufügen. Gerade diese Rahmenbedingungen seien oft der Auslöser für kreative Lösungen, sagt Fredrik.
Fredrik erinnert sich an ein Projekt, bei dem er gemeinsam mit seinem Team eine Lösung für eine besonders anspruchsvolle Aufgabe fand. Ziel war es, mehrere Werkzeuge so miteinander zu vernetzen, dass sie „wissen“, welche Arbeitsschritte die anderen bereits erledigt haben, um die Abläufe in den Anlagen eines Kunden effizienter zu gestalten. Da der Kunde bereits das Messaging-Protokoll MQTT nutzte, entschied sich das Team dafür, einen Adapter zu entwickeln, über den unsere Werkzeuge Informationen über abgeschlossene Aufgaben austauschen können.
"Diesen Adapter zu bauen, war nicht ohne Herausforderungen. Doch am Ende lieferte es dem Kunden erhebliche Verbesserungen. Als damals noch relativ neuer Ingenieur war es ein lohnendes Projekt, daran teilzunehmen."
Tipps von Fredrik
Für junge Berufstätige mit ähnlichen Interessen empfiehlt Fredrik, uns als Arbeitgeber in Betracht zu ziehen.
„Ich arbeite mit C++, die heutzutage nicht die beliebteste Programmiersprache ist, vor allem bei Absolventinnen und Absolventen, aber ich weiß, dass andere Teams mit C# und Javascript usw. arbeiten. Grundsätzlich gibt es hier also viele Wege zu erkunden.“