Als Aavelen die Beschreibung für das Evolve-Programm las, stachen die Worte Digital, Data und Transformation hervor – und die Arbeit schien ziemlich flexibel. Nun, nachdem sie die Rolle eine Weile inne hatte, kann sie bestätigen, dass dies mit der Realität übereinstimmt.
„Es geht nicht nur um die Arbeit mit Codierumgebungen und nicht nur um die Arbeit mit Daten. Es ist eine große Mischung von Dingen, und das spricht mich wirklich an. Die Interdisziplinarität.“
Was sie nicht erwartete, war, wie viel Freiheit sie bekam, um in ein Graduiertenprogramm einzusteigen.
„Normalerweise bekommt man als Berufseinsteiger nur Aufgaben, bei denen erwartet wird, dass man nichts kaputtmachen kann. Hier hieß es dagegen vom ersten Tag an: ‚Wir verschaffen dir Zugang zu den Systemen, beziehen dich direkt in die eigentliche Arbeit ein und bringen dir alles nach und nach bei.‘“, sagt Aavelen.
Ein typischer Arbeitstag
Das Graduiertenprogramm läuft zwei Jahre und besteht aus sechsmonatigen Rotationen. Aavelen führt uns durch einen typischen Arbeitstag, bei dem die Zeitplanung bis zu einem gewissen Grad durch Zeitzonen bestimmt wird.
„Es gibt einen weiteren digitalen Absolventen in Korea. Wenn ich von ihm ein Update brauche, ist er meistens der Erste, den ich kontaktiere. Außerdem arbeiten einige Teammitglieder in Indien. Von ihnen bekomme ich morgens die neuesten Informationen über alles, was während meiner Feierabendstunden erledigt wurde. Am Nachmittag finden dann in der Regel die Meetings mit dem Team aus Großbritannien statt, und gegen Ende meines Arbeitstags bin ich mit den Kolleginnen und Kollegen in den USA im Austausch.“
Zeitzonen sind nicht die einzige potenzielle Herausforderung bei der Zusammenarbeit mit Menschen unterschiedlicher Kulturen und Hintergründe. Aavelen, die in Schottland mit Eltern aus Indien aufgewachsen ist, teilt ihre Perspektive.
„Das Ausgleichen oder Jonglieren dieser beiden unterschiedlichen kulturellen Aspekte hat mir definitiv eine leichtere Perspektive gegeben, um die Grenzen anderer Menschen zu erkennen. Es erfordert viel Aufmerksamkeit und ich bin froh, dass ich damit aufgewachsen bin."
- Aktuelle Position: Edwards Evolve Global Digital Data and Transformation Graduate
- Weiterbildung im letzten Jahr: Technische Projekte für Menschen mit unterschiedlichen technischen Kenntnissen verständlich machen.
- Ansatz zur interkulturellen Zusammenarbeit: Aufmerksamkeit schenken und lernen, die Bedürfnisse anderer Menschen zu erkennen.
Aavelen in Kürze
Ein herausragendes Projekt
Ein herausragendes Projekt für Aavelen war bisher die Entwicklung einer Machine-Learning-Lösung zur Analyse der Qualität von Öl in Vakuumpumpen. Das Öl, das zur Schmierung der Maschinenteile verwendet wird, kann mit der Zeit verschmutzen und muss gewechselt werden, um die Funktion der Pumpe aufrechtzuerhalten.
Das Wechseln des Öls wird daher als vorausschauende Wartung bezeichnet – es erfolgt, um Ausfälle zu vermeiden, anstatt etwas zu reparieren, das bereits defekt ist. Um Vertrauen bei den Kunden aufzubauen und zu erhalten, ist es hilfreich, Belege für den Wert der vorausschauenden Wartung zu vermitteln. Aus diesem Grund wurde Aavelen gebeten, die Lösung für die Computer Vision zu entwickeln.
Es war eine enorme Lernkurve. Aber es ist wirklich schön, einfach zu wissen, wie anwendbar es ist, und zu wissen, dass es etwas ist, das die Leute aktiv wollen.
Es ist klar, dass Aavelen ihre Arbeit genießt, aber wenn sie gefragt wird, was ihr bisher am besten an ihrer Zeit bei uns gefällt, hebt sie die Menschen hervor.
„Es ist beeindruckend zu sehen, wie viel Engagement und Know-how hinter den Lösungen steckt, die wir entwickeln. Die technologische Kompetenz und die Begeisterung für Technologie im Unternehmen haben mich von Anfang an positiv überwältigt.“
Aavelens Tipp
Studierenden und Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteigern, die ein Praktikum bei der Atlas Copco Group in Betracht ziehen, rät Aavelen, sich keine Sorgen zu machen, wenn sie noch nicht alles über Industrietechnik wissen – etwa über Vakuumtechnik, mit der sie in ihrer Arbeit überwiegend zu tun hat.
„Ich finde, ein Produktionsunternehmen kann zunächst etwas einschüchternd wirken, weil diese Branche nicht so präsent ist wie viele andere. Deshalb war es auch für mich nicht leicht einzuschätzen, was mich hier erwartet, als ich mich beworben habe. Aber es gibt unglaublich viele Möglichkeiten. Man hat hier viel Freiraum, um Neues zu entdecken und sich weiterzuentwickeln.“