Sich an eine neue Arbeitsweise gewöhnen
Vor der Übernahme hatte sich Swed-Weld bereits durch spezialisierte Nuss- und Schneckenförderlösungen für die schwedische Automobilindustrie einen Namen gemacht. Sie hatten ein engmaschiges Team von 10 Mitarbeitenden mit Hauptsitz in der relativ kleinen Stadt Värnamo.
„Vor der Übernahme hatten wir unsere eigenen Systeme und Routinen“, sagt Henrik.
"Jetzt integrieren wir alles in die Arbeitsweise der Atlas Copco Group. Es ist ein großer Schritt, aber es hat sich gelohnt."
Henrik betont, dass das Erlernen neuer Tools, Prozesse und Organisationsstrukturen Zeit in Anspruch nimmt – und dass die langfristige Denkweise der Gruppe dazu beigetragen hat, den Übergang zu erleichtern.
Trotz der sich ändernden Prozesse und Systeme ist Henriks Rolle heute nicht mehr so anders als vor der Übernahme.
„Ich war Chief Technology Officer bei Swed-Weld und mein Alltag hat sich nicht viel verändert. Ich leite weiterhin die Bauabteilung und leite Entwicklungsprojekte zur Entwicklung neuer Maschinenlösungen", sagt er.
„Die technologische Seite ist das, was mir gefällt und was ich am besten kann.“
Gemeinsam als Team wachsen
Die Akquisition brachte Wachstum – nicht nur im Maßstab, sondern auch in der Art und Weise, wie das Team zusammenarbeitet.
„Unser Team ist deutlich gewachsen, was zu mehr Delegation und Zusammenarbeit in Teams führt. Es ist eine Verlagerung von der Kontrolle über alles hin zur gemeinsamen Verantwortung – das ist gut, weil ich mich stärker konzentrieren kann", sagt Henrik.
Durch die Übernahme eines Unternehmens, das hauptsächlich in Schweden tätig war, wurde auch die internationale Zusammenarbeit zum Alltag.
„Zum Beispiel arbeite ich derzeit mit Kollegen in den USA, China und Deutschland zusammen, um gemeinsam ein Produkt zu entwickeln, das auf den besten Ideen jedes Teams basiert“, sagt Henrik.
Eine Kultur des Vertrauens und der Offenheit
Henrik beschreibt die Kultur der Gruppe als offen und kollaborativ.
„Ich vertraue meinem Team und ich glaube, dass es mir vertraut. Wenn ich eine Frage stelle, fühle ich mich gehört“, sagt er.
Er teilt seinen Ansatz, sich mit neuen Kollegen im gesamten Konzern zu verbinden.
„Es gibt auf jeden Fall das Gefühl, dass wir gemeinsam stärker sind. In einer großen Organisation wie der Gruppe gibt es Goldkörner, die unsere Produkte bereichern können. Es ist wichtig, Stolz zur Seite zu legen und nicht mit weißen Knöcheln festzuhalten, wie es in der Vergangenheit gewesen ist", sagt Henrik.
Die Zusammenarbeit mit einem globalen Team bedeutet auch weniger persönliche Treffen. Henrik ist jedoch der Meinung, dass die Gruppe effektive Möglichkeiten hat, Beziehungen zu neuen Kollegen aufzubauen.
„Der Besuch der Konzernzentrale in Stockholm war wirklich lohnend, da er nicht nur Gelegenheiten für Meetings bot, sondern auch für Abendessen, bei denen wir über Themen außerhalb der Arbeit diskutieren konnten. Ich denke, es ist wichtig, Menschen außerhalb des Arbeitsumfelds kennenzulernen, um gute Beziehungen aufzubauen."
Eng verbunden mit der Region
Als Mitbegründer von Swed-Weld freut sich Henrik natürlich über das Potenzial, das die Übernahme mit sich bringt, um auf dem aufzubauen, was er angefangen hat – und es hat ihm bereits ermöglicht, einen Traum von Maschinen zu verwirklichen, die weltweite Reichweite haben. Henrik ist auch stolz auf die neuen Möglichkeiten, die die Zugehörigkeit zur Gruppe für die lokale Gemeinschaft in Värnamo mit sich gebracht hat.
„Wir bauen jetzt ein großes Testzentrum, um unsere Lösungen in Värnamo zu demonstrieren. Das wollte ich schon seit Jahren tun, fühlte mich aber nicht in der Lage, Zeit und Mühe zu investieren – aber jetzt ist es geschehen."
„Es ist großartig zu hören, dass die Leute in Värnamo begeistert sind, dass die Atlas Copco Group in die Stadt kommt. Dass viele für den Konzern arbeiten und das Unternehmen kennen wollen."
- Aktuelle Position: Chief Technology Officer
- Beziehungen zu Kolleginnen und Kollegen nach der Übernahme aufbauen: Sich Zeit für persönliche Begegnungen nehmen und auch über Themen außerhalb der Arbeit sprechen.
- Erfahrung unseres Glaubens, dass „es immer einen besseren Weg gibt“: ein Gefühl, dass wir gemeinsam stärker sind. Durch den Austausch mit Kolleg:innen aus der gesamten Gruppe, die an ähnlichen Technologien arbeiten, entstehen wertvolle Ideen, die wir gemeinsam weiterentwickeln können.
Kurzprofil von
Henrik
Tipps für neu erworbene Teams
Henriks Rat an andere Mitarbeiter in übernommenen Unternehmen ist einfach: „Gib dem Übergang die notwendige Zeit, um sich zu entwickeln.“
„Die Atlas Copco Group denkt langfristig. Sie geben den Unternehmen Zeit, sich nach der Übernahme einzugewöhnen."
Außerdem ermutigt er Mitarbeitende, die Chancen zu nutzen, die sich durch die Zugehörigkeit zu einer größeren Organisation ergeben.
„Ich habe Menschen kennengelernt, die sich im gesamten Unternehmen bis in die oberste Führungsebene entwickelt haben. Ich finde das besonders für Neuankömmlinge toll – dass es einen Weg nach oben gibt."