VisionTools

Wie Maschinen das Sehen lernen

Vision Tools ist Teil des KI-Forschungsprojekts Deep Frame

ein Produkt von der Firma VisionTools aus dem Projekt DeepFrame

Künstliche Intelligenz für die Produktion von morgen

Künstliche Intelligenz (KI) ist längst ein zentraler Baustein moderner Produktionsprozesse. Doch diese Systeme stoßen oft an ihre Grenzen, wenn die Bedingungen nicht ideal sind. Beispiel Schraubensortieranlage: Wenn eine Schraube einen anderen Farbton hat, erkennt die Anlage sie nicht mehr zuverlässig – obwohl sie voll funktionsfähig ist. Bei Qualitätsprüfungen können Reflexionen auf Oberflächen und wechselnde Lichtverhältnisse die Ergebnisse beeinträchtigen. Anwendungen, die unter Laborbedingungen gut funktionieren, verlieren im Produktionsalltag an Zuverlässigkeit.

Fachkräfte überwachen eine KI-Anwendung zur Bildverarbeitung in der industriellen Produktion. Damit KI auch unter realen Produktionsbedingungen zuverlässig funktioniert, arbeiten interdisziplinäre Teams kontinuierlich an neuen Lösungen.

„Davon profitieren unsere Kunden, denn die virtuellen Daten sind kostengünstiger und machen uns weniger abhängig von großen Mengen an Trainingsdaten. Die Lösungen, an denen wir mit Deep Frame arbeiten, sind für unsere meist mittelständischen Kunden einfach zu integrieren und steigern so die Produktivität“

 Josef Djulic, General Manager – VisionTools Bildanalyse Systeme GmbH

Josef Djulic

Partner im Forschungsprojekt DeepFrame

Hier setzt das Forschungsprojekt DeepFrame an – ein gemeinsames Vorhaben von Industrie und Wissenschaft mit der Hochschule Karlsruhe. Ziel ist es, KI-Systeme für industrielle Anwendungen robuster, flexibler und praxistauglicher zu machen, auch wenn es anspruchsvoll wird. Die industriellen Anwendungsfälle liefert die BMW AG. Unterstützt wird das Projekt vom Bundesministerium für Forschung, Technik und Raumfahrt (BMFTR). Teil des Konsortiums ist auch die VisionTools Bildanalyse Systeme GmbH, ein Unternehmen der Atlas Copco Group.

Arbeiten an Technologien mit Substanz

Bei Vision Tools arbeiten Spezialistinnen und Spezialisten daran, Lösungen zu schaffen, die im industriellen Alltag zuverlässig funktionieren.

become-part-of-lewa Die Entwicklung robuster KI-Systeme erfordert technisches Verständnis, sorgfältiges Arbeiten und die Bereitschaft, sich intensiv mit realen Produktionsbedingungen auseinanderzusetzen.

Im Mittelpunkt stehen dabei nicht kurzfristige Trends, sondern langlebige, belastbare Technologien, die in Schlüsselbranchen eingesetzt werden – in Bereich Automotive, der Pharma- und Kunststoffindustrie oder im Maschinenbau.

Wer an solchen Lösungen arbeitet, gestaltet Technologien mit, die weltweit Produktionsprozesse stabiler und nachhaltiger machen.

Training in virtuellen Welten

KI-Systeme müssen trainiert werden – und hierin liegt die Besonderheit des Projekts Deep Frame: Das System trainiert nicht mit echten Bildern von Bauteilen, die aufwändig aufgenommen und beschrieben werden müssen, sondern in virtuellen Welten. Das funktioniert ähnlich wie Flugsimulator, der Piloten hilft, sich auf kritische Situationen einzustellen, ohne, dass sie diese selbst erleben – quasi ein Produktionssimulator. „Wir können alle denkbaren Bedingungen simulieren, auch kritische Situationen“, sagt Josef Djulic, Geschäftsführer von VisionTools. Dazu zählen Schatten, verschmutze Sensoren, Gegenlicht, Reflexionen oder auch fehlende Teile, die das System erkennen muss.

Automated quality control system using AI computer vision to detect defects on a factory conveyor belt. Damit KI auch unter realen Produktionsbedingungen zuverlässig funktioniert, arbeiten interdisziplinäre Teams kontinuierlich an neuen Lösungen.

Intelligente Sensorik für mehr Prozesssicherheit

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der sogenannten multimodalen Sensorik. Dabei werden unterschiedliche Sensordaten – etwa aus Farb- oder Wärmebildkameras – miteinander kombiniert. Das Ziel: Systeme sollen Informationen nicht isoliert betrachten, sondern zusammenführen, ähnlich wie der Mensch verschiedene Sinneseindrücke integriert. Fällt eine Datenquelle aus oder liefert ungenaue Ergebnisse, können andere Sensoren dies auffangen

Für Vision Tools als Unternehmen der Atlas Copco Group ist die Mitarbeit in solchen Projekten eng mit dem eigenen Selbstverständnis verbunden. Als führendes Systemhaus für industrielle Bildverarbeitung bietet Vision Tools leistungsstarke Systeme für die industriellen Produktion, gestützt auf moderne Bildanalyseverfahren und Robotik. Die Zusammenarbeit verbindet Perspektiven aus Forschung und Industrie. Für die beteiligten Teams entsteht so ein Umfeld, in dem neue Methoden unter realitätsnahen Bedingungen entwickelt und erprobt werden. 

Perspektiven in einem internationalen Umfeld

Als Teil der Atlas Copco Group ist Vision Tools in ein globales Netzwerk eingebunden, das in über 180 Ländern aktiv ist. Gleichzeitig bleibt die Zusammenarbeit nah an den Anforderungen der Kunden – oft in direktem Austausch mit Entwicklungs- und Produktionsteams vor Ort. Diese Kombination aus internationaler Struktur und Nähe zu den Anwendern prägt die tägliche Arbeit.

Die Atlas Copco Group bietet vielfältige Möglichkeiten, sich einzubringen. 

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VisionTools Bildanalyse Systeme GmbH

Auf Basis einer umfangreichen Produktpalette entstehen leistungsstarke Systeme für nahezu alle Bereiche der industriellen Produktion – gestützt auf modernste Bildanalyseverfahren und Robotik. Das Herzstück bildet die leistungsfähige Bildanalyse-Standardsoftware V60, mit der sich sowohl einfache Aufgaben als auch komplexe Großprojekte mit mehreren Kameras und 3D-Scannern realisieren lassen. Durch das Parametrieren und freie Kombinieren von Grundbausteinen in Form von Objekten können selbst anspruchsvolle Lösungen ohne Programmierkenntnisse umgesetzt werden. In Verbindung mit praxiserprobten Systemkomponenten entsteht eine Bildverarbeitungslösung, die optimal auf individuelle Anforderungen abgestimmt ist. Die Einsatzmöglichkeiten reichen von Sichtprüfung und Identifikation bis hin zur präzisen Robotersteuerung.

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People & Culture Manager – Human Resources

Christina Fritz

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